3D-geführte Insertion
DVT-Planung und gedruckte Bohrschablonen setzen jedes Implantat dorthin, wo die spätere Krone es braucht — nicht dorthin, wo sich am leichtesten bohren lässt.
Dauerhafter Zahnersatz
Ein Zahnimplantat ersetzt die Wurzel eines fehlenden Zahnes, damit die Krone darauf beißt, sich anfühlt und sich reinigen lässt wie ein natürlicher Zahn. Bei Clinova Dental in Ankara planen wir jedes Implantat am 3D-Datensatz, bevor der erste Schnitt erfolgt — und nennen den Festpreis, bevor Sie fliegen.
Ein Implantat ist ein kleiner schraubenförmiger Pfosten aus medizinischem Titan, der dort in den Kieferknochen eingebracht wird, wo früher eine Zahnwurzel saß. Über etwa drei Monate wächst der Knochen an die Oberfläche des Pfostens heran — die sogenannte Osseointegration — und verankert ihn fest. Erst danach folgt der sichtbare Teil: ein Aufbau und darauf eine Krone, Brücke oder Prothese.
Dieser zweiteilige Aufbau unterscheidet das Implantat von jedem anderen Zahnersatz. Eine Brücke stützt sich auf die gesunden Nachbarzähne und setzt voraus, dass diese beschliffen werden. Eine herausnehmbare Prothese liegt dem Kiefer auf und beschleunigt den Knochenabbau darunter. Nur das Implantat belastet den Knochen so, wie eine echte Wurzel es tut — deshalb behält der Kiefer seine Form und das Gesicht seine Proportionen.
Die meisten Erwachsenen mit einem oder mehreren fehlenden Zähnen kommen infrage. Entscheidend sind Knochenvolumen und -dichte an der Empfängerstelle, die Gesundheit des umgebenden Zahnfleischs sowie die allgemeine medizinische Belastbarkeit. Rauchen, ein schlecht eingestellter Diabetes und eine unbehandelte Parodontitis senken die Erfolgsraten — das sagen wir offen, statt zu behandeln und zu hoffen.
Zu wenig Knochen ist selten ein Ausschlusskriterium. Knochenaufbau, ein Sinuslift im Oberkiefer oder anguliertes Setzen ermöglichen die Versorgung der großen Mehrheit jener Fälle, die andernorts abgelehnt werden. Ist ein Aufbau nötig, steht er mit Preis und Begründung in Ihrem schriftlichen Plan — und wird nicht erst auf dem Behandlungsstuhl ergänzt.
Jeder Implantatfall beginnt mit einer digitalen Volumentomographie (DVT). Der dreidimensionale Datensatz zeigt exakt den Verlauf des Nervkanals, die Knochenstärke an jedem Punkt und die Lage des Kieferhöhlenbodens. Anschließend positionieren wir jedes Implantat virtuell in der Software — Durchmesser, Länge und Achse werden so gewählt, dass die spätere Krone langfristig optimal getragen wird.
In geeigneten Fällen drucken wir aus dieser Planung eine Bohrschablone. Sie liegt den Zähnen auf und führt den Bohrer bruchteilsmillimetergenau in die geplante Position. Praktisch bedeutet das: kürzere Eingriffe, kleinere Lappen, weniger Schwellung — und eine Krone, die in natürlichem Winkel aus dem Zahnfleisch austritt, statt einer fehlplatzierten Schraube angepasst werden zu müssen.
Wir arbeiten mit etablierten internationalen Marken, für die Langzeitdokumentation und eine weltweite Ersatzteilversorgung vorliegen. Der zweite Punkt wird unterschätzt: Wer im Ausland ein Implantat einer obskuren Marke erhält und zehn Jahre später einen neuen Aufbau benötigt, dessen Zahnarzt zu Hause muss die passende Komponente bestellen können. Jede Patientin und jeder Patient erhält deshalb einen Implantatpass mit System, Durchmesser, Länge und Chargennummer jedes gesetzten Implantats.
Das Setzen erfolgt in lokaler Betäubung und verläuft in der Regel unauffälliger als eine Extraktion. Die meisten Patienten beschreiben Druck, keinen Schmerz. Eine leichte Schwellung erreicht am zweiten Tag ihr Maximum und klingt binnen einer Woche ab; frei verkäufliche Schmerzmittel genügen meist. Einige Tage weiche Kost und Rauchverzicht — Letzteres ist die wirksamste Maßnahme, die Sie selbst zum Erfolg beitragen können.
Nach drei bis vier Monaten Einheilzeit nehmen wir die endgültigen Abformungen und setzen die definitive Krone ein. Für internationale Patienten bedeutet das zwei Reisen — einen kurzen chirurgischen und einen etwas längeren prothetischen Aufenthalt — oder, in ausgewählten Fällen, ein Provisorium noch am Behandlungstag, sodass Sie nie mit einer Lücke in der Öffentlichkeit stehen.
Ein Implantat kann nicht kariös werden, doch Zahnfleisch und Knochen darum herum können sich entzünden — Periimplantitis —, wenn sich Plaque ansammelt. Zweimal tägliches Putzen, tägliche Zwischenraumreinigung mit Interdentalbürsten oder Munddusche und eine professionelle Reinigung alle sechs Monate entscheiden darüber, ob ein Implantat Jahrzehnte oder nur Jahre hält. Jeder internationale Patient erhält ein schriftliches Nachsorgeprotokoll für den Zahnarzt zu Hause.
DVT-Planung und gedruckte Bohrschablonen setzen jedes Implantat dorthin, wo die spätere Krone es braucht — nicht dorthin, wo sich am leichtesten bohren lässt.
International verfügbare Systeme mit Langzeitstudien, dazu ein Implantatpass, damit jeder Zahnarzt weltweit Ihre Arbeit später betreuen kann.
Chirurgie, Aufbau, Krone, Bildgebung und Nachsorge in einem schriftlichen Preis, vereinbart vor der Anreise. Knochenaufbau wird vorab ausgewiesen.
Eine feste Patientenkoordination begleitet Fragen, Termine und Transfers in Ihrer Sprache — von der ersten Nachricht bis zur letzten Kontrolle.
Fotos oder ein Panoramaröntgen per WhatsApp oder E-Mail. Innerhalb eines Werktages erhalten Sie Plan, Tagesablauf und Festpreis schriftlich.
Am ersten Tag erstellen wir ein DVT, gleichen die Planung damit ab und beantworten alle Fragen, bevor die Einwilligung unterschrieben wird.
Insertion in lokaler Betäubung, meist 20–30 Minuten pro Implantat. Sie ruhen sich aus, am Folgetag erfolgt die Kontrolle.
Nach 3–4 Monaten Einheilung folgen Abformung und definitive Krone. Sie reisen mit Implantatpass und Pflegeprotokoll ab.
Langzeitstudien zeigen Überlebensraten von über 90–95 % nach zehn Jahren, sofern in gesundem Knochen gesetzt und korrekt gepflegt. Viele funktionieren zwanzig Jahre und länger. Das Implantat selbst versagt selten; eher muss die Krone darauf nach zehn bis fünfzehn Jahren erneuert werden.
Der Eingriff selbst nicht — das Areal wird vollständig lokal betäubt, und die meisten Patienten berichten von Druck statt Schmerz. Danach sind zwei bis drei Tage leichte Beschwerden und Schwellung zu erwarten, gut beherrschbar mit üblichen Schmerzmitteln. Bei Zahnbehandlungsangst ist eine Sedierung möglich.
In der Regel zwei. Der erste Aufenthalt von 3–5 Tagen umfasst DVT, Chirurgie und Kontrolle. Nach drei bis vier Monaten Einheilung folgen 5–7 Tage für Abformung und definitive Krone. Bei sehr guter Knochenqualität ist eine Sofortversorgung möglich, die den zweiten Aufenthalt verkürzt.
Knochenaufbau oder Sinuslift schaffen das nötige Volumen, und moderne angulierte Insertion vermeidet einen Aufbau häufig ganz. Beurteilen lässt sich das nur am 3D-Bild — deshalb bitten wir vor jedem Angebot um ein Panoramaröntgen. Ist ein Aufbau wahrscheinlich, steht er mit eigenem Preis im schriftlichen Plan.
Ihr eigener Zahnarzt. Sie erhalten einen Implantatpass mit System, Durchmesser, Länge und Chargennummer jedes Implantats sowie ein schriftliches Nachsorgeprotokoll. Zusätzlich bleiben wir per WhatsApp erreichbar; Fernkontrollen sind dauerhaft kostenfrei.
Behandlungen
Ein kompletter festsitzender Zahnbogen auf vier oder sechs Implantaten — oft innerhalb weniger Tage.
Zirkon- und e.max-Kronen, die einen geschädigten Zahn vollständig wiederaufbauen — digital gefräst.
Moderne herausnehmbare und implantatgetragene Prothesen — für Sitz, Funktion und natürliche Optik.
Senden Sie ein Foto oder ein Panoramaröntgen und erhalten Sie Behandlungsplan, Ablauf und Festpreis innerhalb eines Werktages. Kostenlos, unverbindlich.