Gesichts- statt Zahnanalyse
Foto- und Videounterlagen erfassen Lippendynamik und Gesichtsmittellinien, damit der Entwurf zu Ihrem Gesicht passt und nicht zu einem abstrakten Ideal.
Digitale Ästhetikplanung
Smile Design ist keine Behandlung für sich, sondern die Planungsdisziplin, die festlegt, was alle anderen Behandlungen erreichen sollen. Wir fotografieren, filmen und scannen Ihr Gesicht, entwerfen die Proportionen digital — und lassen Sie das Ergebnis an einem Mock-up im eigenen Mund freigeben, bevor irgendetwas Irreversibles beginnt.
Ein Lächeln wird als Teil eines Gesichts wahrgenommen, nicht als Zahnreihe. Wo die Oberlippe beim Sprechen steht, wie viel Zahnfleisch beim Lachen sichtbar wird, ob die Mittellinie zwischen den Schneidezähnen mit der Gesichtsmitte übereinstimmt, wie die Kurve der Schneidekanten der Unterlippe folgt — diese Beziehungen entscheiden darüber, ob ein Ergebnis hochwertig oder offensichtlich künstlich wirkt. Digital Smile Design bringt sie in die Planung, bevor der erste Bohrer den Schmelz berührt.
Am Anfang steht eine strukturierte Serie aus Fotos und kurzen Videos: entspannte Lippen, natürliches Lächeln, volles Lachen, Sprechen. Video ist entscheidend, weil ein Standbild nicht zeigt, wie weit die Lippe wandert und welche Zähne beim Sprechen erscheinen. Dazu kommt ein intraoraler 3D-Scan und, wenn Biss oder Kiefergelenke beteiligt sind, eine Gesichtsbogenregistrierung, damit die Modelle korrekt zum Schädel stehen.
Diese Unterlagen fließen in die Designsoftware. Referenzlinien werden aus Gesichtsmerkmalen abgeleitet, jeder Zahn dann daran proportioniert — Breiten-Höhen-Verhältnisse, das Verhältnis der sichtbaren Zahnbreiten zueinander, die Lachlinie, die Zenite des Zahnfleischverlaufs, die inzisalen Zwischenräume. Ergebnis ist kein Bild, sondern eine dreidimensionale Entwurfsdatei, aus der das Labor direkt fräsen kann — genau das hält die fertigen Restaurationen nah am freigegebenen Entwurf.
Im Entwurf entscheidet sich auch, was wirklich nötig ist. Häufig ist es weniger als erwartet: Bleaching plus zwei Kompositkorrekturen statt zehn Veneers, oder zuerst kieferorthopädische Ausrichtung, damit spätere Veneers ultradünn ausfallen und kaum Schmelz kosten. Ein Entwurf, der den kleinsten Eingriff empfiehlt, der das Ziel erreicht, ist ein guter Entwurf.
Vor der Behandlung wird der freigegebene Entwurf als provisorisches Mock-up in den Mund übertragen — eine dünne Kunststoffschale über den unpräparierten Zähnen, in etwa einer halben Stunde, ohne Betäubung und ohne Bohren. Sie sehen das vorgeschlagene Lächeln im eigenen Gesicht, bei Tageslicht, sprechen, lächeln und fotografieren damit. Änderungen erfolgen im Kunststoff, was nichts kostet außer etwas Stuhlzeit — statt in Keramik, was erheblich kostet.
Nichts Irreversibles geschieht, bevor Sie dieses Mock-up freigeben. Das ist die wichtigste Sicherung in der ästhetischen Zahnheilkunde, und wir überspringen sie nicht.
Nach Freigabe wird der Entwurf zur Vorgabe für die Behandlungen, die ihn realisieren: Veneers, Zirkonkronen, Komposit-Bonding, Bleaching, Zahnfleischkorrektur, Kieferorthopädie — oder eine Kombination. Weil das Labor aus derselben Datei fräst, die Sie freigegeben haben, reproduzieren die fertigen Restaurationen das Mock-up, statt von einem Techniker neu interpretiert zu werden, der Sie nie gesehen hat.
Digitale Planung überwindet keine Biologie. Sehr dunkle Tetrazyklinverfärbungen begrenzen, wie hell ein dünnes Veneer ohne opake Schichtung werden kann; ein zurückgegangener Zahnfleischsaum begrenzt die Zahnlänge; ein instabiler Biss muss vor jeder Keramik korrigiert werden, sonst frakturiert sie. Wo ein Fall Grenzen hat, hören Sie das im Entwurfsstadium — mit Begründung, nicht nachträglich.
Foto- und Videounterlagen erfassen Lippendynamik und Gesichtsmittellinien, damit der Entwurf zu Ihrem Gesicht passt und nicht zu einem abstrakten Ideal.
Ein Kunststoff-Probelächeln liegt über unpräparierten Zähnen. Nichts Irreversibles geschieht, bevor Sie das Ergebnis gesehen und freigegeben haben.
Das Labor fräst aus derselben Datei, die Sie freigegeben haben — die Keramik reproduziert das Mock-up, statt es neu zu interpretieren.
Wo Bleaching und Bonding genügen, sagen wir das. Entfernter Schmelz kommt nicht zurück; wir behandeln ihn als endliche Ressource.
Strukturierte Fotos, Video von Sprechen und Lachen, intraoraler 3D-Scan und bei Bissbeteiligung eine Gesichtsbogenregistrierung.
Proportionen werden an Gesichtsreferenzlinien aufgebaut und eine 3D-Entwurfsdatei erstellt — üblicherweise in drei bis fünf Tagen.
Der Entwurf wird ohne Bohren und Betäubung in Kunststoff übertragen. Sie beurteilen ihn bei Tageslicht und äußern Änderungswünsche frei.
Nach Freigabe werden die Behandlungen durchgeführt, die den Entwurf realisieren; das Labor fräst nach der freigegebenen Datei.
Das sollte es nicht sein. Ein Entwurf ist eine Planungsmethode, und ein sauber geführter kommt häufig zu weniger oder leichteren Eingriffen — etwa Bleaching und zwei Kompositkorrekturen statt zehn Veneers. Wenn der Entwurf einer Klinik unabhängig vom Patienten immer zum selben Ergebnis führt, ist das ein Verkaufsprozess und kein Planungsprozess.
Ja — und darauf sollten Sie überall bestehen. Wir übertragen ein Kunststoff-Mock-up des freigegebenen Entwurfs auf Ihre unpräparierten Zähne. Das dauert rund dreißig Minuten, braucht weder Bohrer noch Betäubung und lässt Sie das vorgeschlagene Lächeln im eigenen Gesicht beurteilen, bevor etwas Irreversibles geschieht.
Der Entwurf selbst benötigt drei bis fünf Tage ab dem Unterlagentermin. Die Umsetzung hängt von den gewählten Behandlungen ab: Bonding und Bleaching sind in derselben Woche abschließbar, Veneers oder Kronen benötigen meist fünf bis acht Tage in Ankara, und Fälle mit vorheriger Kieferorthopädie laufen über mehrere Monate.
Nicht, wenn der Entwurf das Gesicht respektiert und der Keramiker in Schichten arbeitet. Natürliche Zähne sind weder gleichmäßig weiß noch perfekt symmetrisch noch flach — sie haben Oberflächentextur und transluzente Schneidekanten. Wir planen bewusst leichte Asymmetrie und Charakter ein, und Sie geben die Farbe bei Tageslicht gegen Ihren Hautton frei.
Es plant, wie sie korrigiert werden sollten. Leichte Unregelmäßigkeiten lassen sich mit Veneers oder Bonding kaschieren; ausgeprägter Engstand oder eine Bissfehlstellung wird besser zuerst kieferorthopädisch behandelt — danach kann jede Keramik deutlich dünner ausfallen und viel weniger Schmelz kosten. Genau im Entwurfsstadium fällt diese Entscheidung.
Behandlungen
Hauchdünne Keramikschalen auf den Frontzähnen — für Farbe, Form und leichte Stellungskorrekturen.
Zahnfarbenes Komposit direkt modelliert — meist in einem Termin, ohne Schmelzabtrag.
Klinisch überwachtes Bleaching, das den Zahn selbst aufhellt — nicht nur oberflächliche Beläge entfernt.
Senden Sie ein Foto oder ein Panoramaröntgen und erhalten Sie Behandlungsplan, Ablauf und Festpreis innerhalb eines Werktages. Kostenlos, unverbindlich.